Positiver Rechnungsabschluss 2025 bestätigt soliden Finanzkurs

Foto (v.l.n.r.): GR Sebastian Tmej, GR Thomas Pfaffl, VZBGM Stefan Hanke,  Stadtamtsdirektor Christian Buresch, GR Hristina Stojimenov, GR Adelheid Muhm, STR  Ewald Ebner und STR Matthias Wobornik vor dem Rathaus.

Die Stadtgemeinde blickt auf ein erfolgreiches Haushaltsjahr 2025 zurück. Trotz intensiver Investitionen in zukunftsweisende Großprojekte konnte man ein positives Nettoergebnis erzielen und den Rücklagenpolster auf knapp 20 Millionen Euro stabilisieren. Ein gesetzliches Haushaltskonsolidierungskonzept ist weiterhin nicht erforderlich. 

Der nun vorliegende Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr zeichnet ein erfreuliches Bild der Korneuburger Stadtfinanzen, da sich der Jahresverlauf deutlich besser entwickelt hat, als ursprünglich im Voranschlag erwartet wurde. Dank einer konsequenten Ausgabenpolitik, erster Einsparungserfolge bei den Personalkosten in der Höhe von rund 100.000 Euro sowie einer gezielten Förderstrategie schließt das Jahr mit einem positiven Nettoergebnis von rund 2,52 Millionen Euro ab. Das Haushaltspotential, welches die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde abbildet, liegt bei über 3 Millionen Euro. 


Investitionen in Lebensqualität

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren massiv in die Verbesserung der Infrastruktur und Lebensqualität investiert. Projekte wie Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr, das Generationenhaus, das Kulturzentrum K2 und die Erweiterung der Photovoltaik Anlagen wurden im Jahr 2025 erfolgreich fertiggestellt. Zwar ist der Schuldenstand durch diese Investitionen gestiegen, doch stehen diesen Verbindlichkeiten reale und nachhaltige Werte gegenüber. Zudem konnten die Einnahmen gestärkt werden, was sich insbesondere bei der Kommunalsteuer zeigt, die im 2025 rund 9,77 Millionen Euro betrug.  

Besonders hervorzuheben ist der starke Rücklagenpolster der Stadtgemeinde in Höhe von 19,88 Millionen Euro zum Jahresende. Diese finanzielle Stabilität erlaubte es, geplante Entnahmen aus den Haushaltsrücklagen nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Die Stadtgemeinde bleibt damit auch unter den aktuell herausfordernden Rahmenbedingungen voll finanzierungsfähig und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der NÖ Gemeindeordnung ohne zusätzliche Konsolidierungskonzepte. 


Eigene Finanzarbeitsgruppe

Für die kommenden Jahre liegt der Fokus der Stadtgemeinde weiterhin auf einer verantwortungsvollen Budgetierung und der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte. Schwerpunkte liegen dabei auf dem Bau der schulischen Nachmittagsbetreuung, der Erweiterung des Parkdecks sowie der Sanierung des Rathausturms und der Straßen. Das Haushaltspotential wird zudem direkt für notwendige Investitionen in Schulen, Kindergärten und die öffentliche Beleuchtung sowie zur Absicherung der Gebührenhaushalte für Müll und Kanal verwendet.   

Um diesen Kurs langfristig abzusichern, wurde eigens eine Finanzarbeitsgruppe unter Einbindung von Expert:innen ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist es, die Stabilität des Budgets langfristig sicherzustellen und eine solide finanzielle Weiterentwicklung der Stadtgemeinde zu unterstützen.