Werftmitte

Das Herzstück der Werft Korneuburg Attraktivierung der „Werftmitte“ geht in die nächste Phase

Als „Werftmitte“ wird das denkmalgeschützte Herzstück der Werft bezeichnet, welches die vier Backsteinbauten (Halle 55, 58, 176 und 177), die Kranbahn, die Freifläche vor den Hallen 55 und 58 sowie die Slipanlage beinhaltet. 

In den nächsten Jahren soll dieser Bereich ins 21. Jahrhundert gebracht und dabei Bedacht auf die Beschaffenheit der Objekte genommen werden. Der einzigartige Charme der Werft soll, trotz aller erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen, erhalten bleiben und auch in Zukunft für Veranstaltungen, Kulturevents, Feste und Tagungen aller Art gerüstet sein. Vor allem die vier unter Denkmalschutz stehenden Hallen stellen bei der Umsetzung eine besondere Herausforderung dar.

 Zur Entscheidungsfindung in Bezug auf die Entwicklung der „Werftmitte“ sowie die damit verbundene Sanierung der Hallen 55, 58, 176 und 177, hat der Stadtentwicklungsfonds Korneuburg ein mehrstufiges Vergabeverfahren durchgeführt. Dadurch sollte ein Generalplaner gefunden werden, der dieses Großprojekt künftig betreuen und umsetzen kann.

 Mit Mitte September 2022 konnte der Zuschlag an das ausführende Planungsbüro als Bestbieter erteilt werden. Der SEFKO setzt damit einen deutlichen Schritt in Richtung Entwicklung und Attraktivierung der Werft und des auch weiterhin und zukünftig öffentlich bleibenden Bereiches inklusive der Hallen. 

Nach dem Abschluss der Planungsphase, voraussichtlich Ende 2023, soll der mehrjährige Umbau in Angriff genommen werden. Die Dimensionen dieses Umbaus sind weitreichend. Für die Arbeiten inkl. Planung werden Kosten in der Höhe von rund € 8 Mio. veranschlagt. Nach dieser Sanierungsphase ist die Werftmitte ein Schmuckstück innerhalb des neuen Werftkomplexes und gerüstet für die Zukunft.

 „Es freut mich, dass die für Korneuburg so bedeutsame Werft nun Stück für Stück attraktiviert und weiterentwickelt werden kann. Unser großes und gemeinsames Ziel ist es, das geschichtsträchtige Werftareal, im Sinne aller Korneuburger Bürgerinnen und Bürger, zu beleben und als ansprechenden Begegnungs- und Erholungsbereich zu gestalten“, zeigt sich Bürgermeister Christian Gepp von der geplanten Sanierung überzeugt. 

„Die Korneuburger Werft ist ein Rohdiamant, der uns allen viel bedeutet. Mit diesem Schritt beginnen wir, ihr ihren besonderen Wert für Korneuburg wieder zurückzugeben und sie behutsam zu neuem Leben zu erwecken. Ganz wichtig war uns dabei, die Ergebnisse der umfassend stattgefundenen Bürgerbeteiligung umzusetzen – die zukünftige Nutzung der Hallen soll dabei den Wünschen der Bürger:innen entsprechen. Für weitere Entwicklungsschritte ist die Einbeziehung der Bevölkerung auch weiterhin unabdingbar“, hält SEFKO Vorsitzende Bernadette Haider-Wittmann fest. 


Eine Gruppe von Menschen posiert für ein Foto vor einem Backsteingebäude

Foto (v.l.n.r.): Attraktivierung „Werftmitte“ geht in nächste Phase Roland Raunig (SEFKO), BGM Christian Gepp, GR Susanne Springer, Bernadette Haider-Wittmann (SEFKO) und GR Klaus Michal freuen sich über die Weiterentwicklung der Werft und die nächste Planungs-Phase Artikel: Das Herzstück der Werft Korneuburg / Attraktivierung der "Werftmitte" geht in die nächst Runde.



STARTSCHUSS ZUR ATTRAKTIVIERUNG DER WERFTMITTE


Als „Werftmitte“ wird das denkmalgeschützte Herzstück der Werft bezeichnet, welches die vier Backsteinbauten (Halle 55, 58, 176 und 177), die Kranbahn, die Freifläche vor den Hallen 55 und 58 sowie die Slipanlage beinhaltet. Dieser Bereich bleibt in öffentlicher Hand und wird behutsam den Erfordernissen der Zeit angepasst. Um mit den Arbeiten und Planungen beginnen zu können, traf der SEFKO-Vorstand, der für die Werftentwicklung zuständig ist, einen Grundsatzbeschluss, der alle Ergebnisse der Bürgerbeteiligung beinhaltet und im Vorfeld mit den Bürger:innen abgestimmt wurde. Das war allen Verantwortlichen ganz besonders wichtig und wird auch für die weiteren Vorhaben notwendig sein.


Foto vor Halle 55


LAbg. BGM Christian Gepp, MSc, Mag.Bernadette Haider-Wittmann und Mag. Roland Raunig freuen sich darauf, die für Korneuburg so bedeutsame Werft zu attraktivieren und weiterzuentwickeln.


Substanzerhaltende Maßnahmen in Kombination mit einer zeitgemäßen Adaptierung sollen aus den derzeitigen Hallen 55 und 58 einen modernen Multifunktionskomplex, verbunden durch ein zu errichtendes Foyer, verwandeln; in diesem Foyer werden voraussichtlich ein Empfangsbereich, Garderoben, eine Bar und moderne Sanitäranlagen untergebracht werden. Auch zu diesem Entwicklungsschritt wurde die Bürgerbeteiligung aktiv eingebunden. 

Die Halle 176 wird zukünftig einer Gastrozone Raum bieten, die Halle 177 (für diese gab es eine Petition) soll als Museum dienen, hierfür ist die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg, welche durch ihre Aufgaben im Wasserbereich Raum benötigt, mit an Bord. 

Ein erster Schritt zur Belebung des Werftareals erfolgt schon diesen Sommer durch die Vergabe einer attraktiven Gastronomie im Bereich der Freiflächen und des Werftbades. 

Unser großes gemeinsames Ziel ist das geschichtsträchtige Werftareal im Sinne aller Korneuburger Bürger:innen zu beleben und als ansprechenden Begegnungs- und Erholungsbereich zu gestalten.